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Ein Start-up aus der Zeit des Wirtschaftswunders: die Frau, die uns die Mozzarella brachte!

Sie hat für alles ein Rezept: seit über 50 Jahren bestimmt Friederun Köhnen darüber mit, was in Deutschland auf den Tisch kommt.

In fast gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre plaudert die Grande Dame der Lebensmittelbranche bei unserem „Get-together-unter Frauen“ über die Zeit ihres Start-ups und ihren mutigen Weg zur erfolgreichen Unternehmerin.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

 

 

Als Friederun Köhnen sich 1965 im Alter von 23 Jahren eine „Versuchsküche“ (bestehend aus einem Herd im Keller ihres Elternhauses) einrichtete und sich mit einem Startkapital von 600 DM selbständig machte, wurde sie noch vielerorts belächelt. Davon unbeeindruckt und gedanklich immer einen Schritt voraus hat sie – inspiriert von ihren eigenen Erfahrungen – viele Produktinnovationen auf den Weg gebracht.

So erkannte sie schon sehr früh, dass die Frauen nicht mehr so viel Zeit mit Kochen verbringen wollten. Sie griff also für ihren ersten Auftrag einfach zum Telefon und rief bei Herrn Müller von Müller‘s Mühle an, um ihm die Idee von Erbsen, Bohnen und Linsen in Dosen zu verkaufen. Skeptisch ließ Herr Müller sich darauf ein und es stellte sich schnell heraus, dass die Kunden die zeitsparenden Dosen-Bohnen liebten. Das erste Fertiggericht war geboren!

Ähnlich schlugen weitere Ideen von Friederun Köhnen ein: Eiskugelbeutel, portionierbare Tiefkühlprodukte, die Currywurst für die Mikrowelle, das Schnitzel für den Toaster oder auch fix-Produkte in Tüten, immer im Fokus: Convenience und Genuss.

Friederun Köhnen hat sich dabei nie als Person verkauft, sondern ein individuelles Full-Service-System für Unternehmen entwickelt, das von der Idee über die Verpackung, PR und Medienpräsenz bis hin zum eigenen Foto- und Filmstudio reicht.

Mit ihren Produktideen, Rezepten und Kochbüchern hat sie zudem geholfen, viele ausländische Trends in die deutsche Küche zu bringen: Hartweizennudeln, Rucola, Sojasoße, Tiramisu und natürlich Tomate-Mozzarella. Alles wurde dem deutschen Gaumen angepasst und über Rezepte in Zeitschriften, Verpackungen und Rezeptbeileger zu den Produkten bekannt gemacht. Mit dem Ergebnis, dass ein Teller Tomate-Mozzarella heute auf keinem Buffet fehlen darf. „Wir hatten viele Möglichkeiten zu dieser Zeit, weil der Markt noch offen war“, sagt Friederun Köhnen. „Aber auch heute noch gilt: Man muss den Mut haben, Ideen umzusetzen – nicht nur darüber reden, sondern machen!“