"Generationenfonds": Spiekermann schafft neue Anlagelösung für generationenübergreifende vermögensstrukturen
Der „Spiekermann Generationenfonds“ ist zum 1. September gestartet und richtet sich als aktienorientierter Mischfonds vor allem an private und semi-institutionelle Anleger mit laufendem Ausschüttungsbedarf sowie an Inhaber von Nießbrauchdepots und Stiftungen.
Die Spiekermann & CO AG hat ihr Fondsangebot erweitert und zum 1. September den neuen „Spiekermann Generationenfonds“ (WKN A42BQB, ISIN DE000A42BQB9) aufgelegt. Ziel des Fonds ist eine jährliche Ausschüttung in Höhe von rund vier Prozent des Fondsvermögens. Die Ausschüttung soll möglichst aus laufenden Erträgen erwirtschaftet werden. Die Höhe der Ausschüttung ist nicht garantiert und kann abhängig von der Marktentwicklung und den erzielten Erträgen variieren. Die Aktienquote soll in der Regel zwischen 80 und 90 Prozent liegen, der Rentenanteil zwischen 10 und 20 Prozent. Ausgangspunkt für die neue Strategie sind die Erfahrungen von Spiekermann mit generationenübergreifenden Vermögensstrukturen, insbesondere aus der Betreuung von Nießbrauchdepots. „Der Grundgedanke der Strategie ist in dieser Form am Markt bisher so nicht zu finden. Das Motiv des generationenübergreifenden Vermögens prägt den Fonds, nicht nur im Namen, sondern vor allem auch inhaltlich“, sagt Timo Veeneman, Bereichsleiter Mandantenbetreuung, Kommunikation & Strategie bei Spiekermann.
Bei solchen Vermögensstrukturen sind die Vermögenssubstanz und die daraus entstehenden Erträge unterschiedlichen Berechtigten zugeordnet. Der langfristige Anlagehorizont spricht häufig für einen hohen Anteil an Sachwerten und insbesondere Aktien. Zugleich benötigt der Nießbrauchberechtigte regelmäßige Erträge. In der individuellen Depotverwaltung kann die Abstimmung dieser beiden Anforderungen mit erheblichem administrativem Aufwand verbunden sein. Der neue „Spiekermann Generationenfonds“ soll diesen Umgang vereinfachen. Seine Anlagestrategie richtet die Aktienauswahl gezielt auf Unternehmen mit etablierten Geschäftsmodellen und einer verlässlichen Fähigkeit aus, laufende Erträge zu erwirtschaften. Die angestrebte Ausschüttung erfolgt einmal jährlich, voraussichtlich Mitte September. Damit lassen sich die im Fonds erwirtschafteten Erträge gebündelt ausschütten. Der Fonds ersetzt ausdrücklich weder die rechtliche Gestaltung eines Nießbrauchs noch das Nießbrauchdepot selbst.
„Wir betreuen seit vielen Jahren Vermögen, bei denen Nießbrauch eine wichtige Rolle spielt. Dabei sehen wir immer wieder dieselbe praktische Herausforderung: Das Vermögen soll über Jahrzehnte erhalten und weiterentwickelt werden und zugleich laufende Erträge liefern“, sagt Thomas Keller, Bereichsleiter Portfoliomanagement und Fondsmanager bei Spiekermann. „Mit dem ‚Generationenfonds‘ haben wir dafür eine interne Anlagelösung entwickelt, die den hohen Aktienanteil mit einer gezielten Ertragsorientierung verbindet und die laufende Verwaltung solcher Depots vereinfachen kann.“
Mit dem neuen Marktauftritt passt Spiekermann zum 1. September zugleich die Namen der beiden bestehenden Fonds an. Aus „Spiekermann & CO Strategie I“ wird der „Spiekermann Strategiefonds“, der „Stiftungsfonds Spiekermann & CO“ heißt künftig „Spiekermann Stiftungsfonds“. Die jeweiligen Anlagestrategien sowie WKN und ISIN bleiben unverändert. Beide Fonds verfügen über ein Fünf-Sterne-Rating des Finanzinformations- und Analyseunternehmens Morningstar und weitere Auszeichnungen.
Bei der Titelauswahl des „Spiekermann Generationenfonds“ setzt das Fondsmanagement auf Unternehmen mit ausgereiften Geschäftsmodellen, einer guten Marktstellung und hoher Dividendenqualität. Entscheidend ist, dass Ausschüttungen aus dem operativen Geschäft finanziert werden können und Unternehmen auch nach Investitionen ausreichend freien Cashflow erwirtschaften. Der Fonds unterscheidet sich damit vom stärker wachstums- und chancenorientierten „Spiekermann Strategiefonds“. Gleichzeitig liegt seine Aktienquote deutlich über der des defensiver ausgerichteten „Spiekermann Stiftungsfonds“. Über den ursprünglichen Einsatz in Nießbrauchdepots hinaus richtet sich der Generationenfonds an Anleger, die einen hohen Aktienanteil mit regelmäßigen Ausschüttungen verbinden möchten. Dazu zählen beispielsweise Stiftungen, Vereine und Verbände sowie konservativ ausgerichtete semi-institutionelle Anleger. Auch für
vermögende Privatkunden kann die Strategie interessant sein, wenn laufende Erträge benötigt werden und das Vermögen zugleich langfristig überwiegend in Sachwerten investiert bleiben soll. Gleichzeitig ermöglicht die Kombination mit dem Spiekermann Stiftungsfonds die Risikojustierung anhand der individuellen Präferenz oder bestehender Anlagerichtlinien.
„Der ‚Generationenfonds‘ ergänzt unsere beiden bestehenden Fondskonzepte an einer Stelle, für die wir aus der Vermögensverwaltung einen konkreten Bedarf kennen“, sagt Timo Veeneman. „Der generationenübergreifende Ansatz ist am Markt bislang nur selten zu finden. Zugleich haben wir bewusst keine Speziallösung geschaffen, die ausschließlich für Nießbrauchdepots funktioniert. Die Verbindung aus langfristiger Aktienanlage und planbaren Ausschüttungen ist auch für Stiftungen, Vereine und andere Anleger interessant, die regelmäßig Erträge aus ihrem Vermögen benötigen.“ Bei der Umsetzung orientiert sich der „Spiekermann Generationenfonds“ an den Nachhaltigkeitskriterien des „Spiekermann Stiftungsfonds“.
Risikohinweis:
Anlagen in den Fonds sind mit Risiken verbunden. Der Wert der Fondsanteile und die
hieraus erzielten Erträge können insbesondere infolge von Schwankungen an den
Kapitalmärkten steigen oder fallen. Es besteht ein Totalverlustrisiko. Die angestrebte
Rendite stellt keine garantierte oder zugesicherte Rendite dar. Es besteht das Risiko,
dass dieses Renditeziel nicht oder nur teilweise erreicht wird. Auch die vorgesehenen
laufenden Ausschüttungen sind weder dem Grunde nach noch der Höhe nach garantiert
und können geringer ausfallen oder vollständig entfallen. Der Fonds ist daher nicht für
jeden Anleger geeignet. Anleger sollten insbesondere ihre individuelle
Risikotragfähigkeit, ihren Anlagehorizont und ihre Anlageziele berücksichtigen. Wir
beraten Sie gerne dabei.
Diese Mitteilung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine
Anlageberatung noch eine Anlageempfehlung oder ein Angebot zum Erwerb von
Fondsanteilen dar. Eine Anlageentscheidung sollte ausschließlich auf Grundlage der
maßgeblichen Verkaufsunterlagen, insbesondere des Verkaufsprospekts und des
Basisinformationsblatts, getroffen werden. Diese enthalten auch eine ausführliche
Darstellung der mit einer Anlage verbundenen Risiken.