Webinar: „Politik im Aufschwung? Wirtschaft in der Warteschleife!" am Dienstag, 27. Januar 2026 ab 18:30 Uhr
Deutschland startet ins Jahr 2026 mit gemischten Signalen. Die Politik beschwört den Aufbruch, staatliche Investitionen, steuerliche Entlastungen und erste Reformen sollen das Land wieder auf Kurs bringen. Doch in der Wirtschaft überwiegt Zurückhaltung: geopolitische Unsicherheiten, die anhaltende Transformation vieler Branchen und eine schwache Investitionstätigkeit bremsen die wirtschaftliche Dynamik. Während sich in Berlin der politische Optimismus verdichtet, fragen sich Unternehmen und Anleger: Wann kommt die Wende wirklich an - in der Realwirtschaft, an den Märkten, im Alltag? Entscheidend wird dabei auch die weltpolitische Entwicklung sein. Spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen den USA und China zu einem Handelskrieg zu, oder gelingt eine dauerhafte kooperative Verhandlungslösung? Werden Konflikte wie in der Ukraine beendet, oder setzt Russland seine aggressive Strategie an anderer Stelle fort? Gelingt es der Europäischen Union, mit einer Stimme aufzutreten oder wird die Einigkeit brüchig, sobald sich der äußere Druck verändert? Nicht zuletzt stellt sich die Frage: Welche Rolle wird Deutschland im Jahr 2026 in dieser sich wandelnden Welt spielen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unseres Welt- und Wirtschaftsausblicks 2026 am Dienstag, 27. Januar 2026, ab 18:30 Uhr. In zwei Impulsvorträgen betrachten unsere Referenten die aktuelle Lage aus politischer und ökonomischer Perspektive und geben Orientierung für Entscheidungen in einem unruhigen Umfeld: Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, Partner bei Berlin Global Advisors und langjähriger Professor an der Freien Universität Berlin, analysiert die geopolitische Lage und ihre Folgen für Deutschland, Europa und der USA. Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld, Direktor des Walter Eucken Instituts und Professor für Wirtschaftspolitik und Ordnungsökonomik an der Universität Freiburg, beleuchtet die wirtschaftliche Verfassung Deutschlands, Europas und der USA. |
weitere Neuigkeiten

Krieg im Nahen Osten
Die geopolitische Lage im Nahen Osten hat sich durch gemeinsame Luftangriffe der USA und Israels auf strategische Ziele im Iran am 28. Februar 2026 zugespitzt. Der Iran im Gegenzug beschießt US-Basen im Nahen Osten und Israel mit Raketen (siehe Grafik), wodurch wichtige Luftfahrt-Drehkreuze wie Dubai und Doha den Betrieb zeitweise einstellen mussten und die Schifffahrt in der Straße von Hormus zum Erliegen gekommen ist. Angesichts der Tragweite dieser Ereignisse – insbesondere der Berichte über den Tod des Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei – möchten wir Ihnen eine kurze Einordnung der aktuellen Marktentwicklungen und unserer strategischen Einschätzung geben.

Schwellenländer-Aktien und -Anleihen wieder in die Allokation aufnehmen
Schwellenländer standen in den vergangenen Jahren häufig im Schatten der USA, obwohl sie einen großen Teil des globalen Wachstums und der Rohstoff- sowie Industriewertschöpfung abbilden. Die lange Phase relativer Underperformance hat die Ausgangsbasis aber nun verändert.

Silber und Gold im Aufwind: Euphorie spricht für Rebalancing
Gold und Silber werden seit Jahren von strukturellen Faktoren getragen. Gleichzeitig hat die jüngste Preisbewegung die Risikostruktur verschoben, weil Gewinne in kurzer Zeit entstanden sind und Positionierungen spürbar „heiß“ laufen können. Wer Edelmetalle als strategischen Baustein versteht, kommt deshalb an der Frage nicht vorbei, wie viel davon im Depot tatsächlich gewollt ist.
